Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude auf die Ferien ist gross – doch wie gut ist das eigene Zuhause während der Ferien geschützt? Wer seine Liegenschaft für mehrere Tage oder Wochen verlässt, sollte sich nicht erst am Tag der Abreise Gedanken über die Einbruchsicherheit in seinem Zuhause machen.
Mit einer sorgfältigen Vorbereitung lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren und die Ferien unbeschwert geniessen. Dabei geht es nicht nur um den Einbruchschutz. Auch technische Defekte oder kleine Unachtsamkeiten können während einer längeren Abwesenheit erhebliche Schäden verursachen. Ein tropfender Wasseranschluss oder ein offenes Kellerfenster können schnell kostspielige Folgen haben.
Massnahmen im Vorfeld treffen
Fenster und Türen sollten konsequent verschlossen werden und Wertsachen sicher verstaut sein. Zeitschaltuhren für Beleuchtung oder Storen vermitteln den Eindruck, dass das Haus bewohnt ist. Ebenso bewährt hat es sich, Nachbarn oder Vertrauenspersonen zu bitten, den Briefkasten zu leeren, Pflanzen zu giessen und die Liegenschaft regelmässig von aussen zu kontrollieren. Auf Hinweise in sozialen Medien, die auf eine längere Abwesenheit schliessen lassen, sollte verzichtet werden.
Welche Sicherheitsmassnahmen sind sinnvoll?
Jedes Gebäude weist andere Gegebenheiten auf. Massnahmen, die bei einem Haus ausreichend sind, können bei einem anderen Objekt Lücken offenlassen. Genau hier setzt das Beratungsangebot «Sicheres Daheim» an. Im Rahmen einer persönlichen Sicherheitsberatung wird die Liegenschaft systematisch auf Sicherheitslücken untersucht. Gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern prüfen Fachberater Zugänge, Fenster, Türen sowie Aussenbereich. Und es werden auch technische Einrichtungen wie Alarmanlagen beurteilt. Dabei werden potenzielle Schwachstellen aufgezeigt und konkrete Empfehlungen erarbeitet, wie sich diese verbessern lassen.
Beratung lohnt sich
Neben dem klassischen Einbruchschutz werden auch Themen wie Beleuchtung, Zutrittskontrolle, organisatorische Massnahmen sowie das Verhalten bei längerer Abwesenheit berücksichtigt. Das Ziel ist nicht, eine Standardlösung anzubieten, sondern ein auf die jeweilige Liegenschaft abgestimmtes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das sich Schritt für Schritt umsetzen lässt. Viele Schwachstellen werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern im Alltag gar nicht erkannt und entsprechend unterschätzt. Beispielsweise ein Kippfenster oder ein blickdichter Busch.
Eine fachkundige Beurteilung schafft somit Klarheit und hilft, Prioritäten bei der Umsetzung festzuhalten. Wer sich rechtzeitig mit der Sicherheit seiner Liegenschaft auseinandersetzt, investiert nicht nur in den Schutz seines Eigentums, sondern auch in das eigene Sicherheitsgefühl. So können die Ferien mit gutem Gewissen angetreten werden – in der Gewissheit, dass das Zuhause bestmöglich vorbereitet ist.
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